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... Ein zweiter Prototyp auf einem Isotta-Fraschini-Chassis mit einem seitengesteuerten 1,5-Liter-Coventry-Simplex-Motor erschien erst fünf Jahre später. Auf dieser Basis folgten verschiedene Sportund Rennmodelle. Zu dieser Zeit verliess Robert Bamford die Firma, da er wenig Interesse an der Serienfertigung hatte. An seine Stelle trat der amerikanische Millionärssohn Graf Louis Vorow Zborowski (1895–1924), der auch dringend notwenige Finanzmittel in das Unternehmen einbrachte. Als Rennfahrer holte Zborowski im Mai 1922 für Aston Martin die ersten Rennerfolge, als er in Brooklands mit einem Schnitt von 122 km/h mehrere Weltrekorde brach. Zwei Jahre später, im Oktober 1924, kam er beim Grossen Preis von Italien in Monza ums Leben. In der Folge rutsche Aston Martin in eine erste Finanzkrise. Lionel Martin fand keinen neuen Geldgeber und musste 1925 Konkurs anmelden. Darauf verliess er das Unternehmen; Martin starb 1945 bei einem Verkehrsunfall. Neue Investoren am Ruder Lord Charnwood übernahm das insolvente Unternehmen. Gemeinsam mit Domenico Augustus Cesare Bertelli und William Somerville Renwick begann er im Oktober 1926 an einem neuen Firmenstandort in Feltenham, Middlesex, mit der Aston Martin Motors Ltd. neue Modelle zu bauen. Bertelli und Renwick brachten einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Motor in die Firma ein. Auf dieser Basis entstanden ab 1927 ...
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