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... in Nizza, er durfte sich später Jellinek-Mercedes nennen! Daimler-Benz in aller Welt. Nur in der Zeit des Dritten Reichs durfte die Geschichte, wie der Wagen zu seinem Namen kam, nicht erzählt werden. Es wäre doch für die Herren, die die grossen Mercedes fuhren, eine nach den damaligen Rassengesetzen strikt verbotene Mesalliance gewesen. Die Mercedes-Garage diente bis vor kurzem als Tankstelle und Garage, bis sie der Export-Import-Kaufmann Sepp Elsinger vor kurzem kaufte und, teils in persönlicher Arbeit mit Hilfe seiner Frau Gemahlin Klara Elsinger, zu neuem Hochglanz brachte. Eine von Andree Jellinek-Mercedes enthüllte Gedenktafel erinnert nun an die Rolle, die dieses Gebäude (die Villa selbst fiel den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer) für eine der berühmtesten Automarken der Welt gespielt hatte. Max Geritt von Pein, der Leiter des Daimler-Benz-Museums und -Archivs, hielt die Festrede, und über einem vor der Einfahrt geparkten historischen Mercedes wehte die erste Fahne mit dem Stern. Übrigens: Emil Jellinek holte sich 1903 die Erlaubnis der k. u. k Statthalterei von Wien, seinem Namen den Namen des Autos, das er zum Erfolg geführt hatte, anzufügen! «Von Abarth und Alfa Romeo bis Ferrari und Fiat» lautet der Untertitel des unlängst erschienenen ersten Bandes über «Italienische Sportwagen» (Haupttitel). Das von den beiden ...
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