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... meint Schroeder mit unverkennbar rheinländischem Akzent. »Dem Motorsport ist der TÜV schon immer verbunden, weil er bei Entwicklungen von Technik und Teilen für Homologationen eine Rolle spielt.« Die Sicherheit stehe im Mittelpunkt des Ganzen, erklärt der freundliche Mittfünfziger weiter. Schroeder hat noch Zeit für einen Rundgang, bevor er Samstag Interviews moderieren muss und Termine hat. Den gelernten Kfz-Mechaniker, Sachverständigen und Oldtimer-Enthusiasten interessiert gerade beim OGP fast alles. Am Stand eines Tuners bleibt er stehen. »Es gibt Tuning, seitdem es Automobile gibt. Und alles, was in der damaligen Gebrauchsphase – also etwa in dem Jahrzehnt, nachdem ein Modell auf den Markt kam – gemacht wurde, ist zeitgenössisch und kann auch heute noch nachgerüstet werden.« Schon früher hätten sich Tuner auf bestimmte Marken spezialisiert: Gordini auf Renault, Irmscher auf Opel, AMG und Brabus auf Mercedes-Benz, Oettinger auf Volkswagen, oder Alpina auf BMW, zählt Schroeder auf. Trotzdem scheint nicht jeder Kunde zu verstehen, welche Kriterien ein Oldtimer erfüllen muss. »Viele Kunden, die beim TÜV vorfahren, haben die Vorstellung, dass sie das H-Kennzeichen nur aufgrund des Baujahres – älter als 30 Jahre – bekommen. Aber das geht eben nicht. Entscheidend ist der Zustand, die Originalität.« Ein laut brüllendes Röhren unterbricht ...
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