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... so gegangen sein, gleichzeitig scheint es eine ganze Reihe von Leuten zu geben, die eine Mordsgaudi an einem solchen Auftritt haben. Wie hätte eine junge Mutter reagiert, deren Kinderwagen auf dem Parkplatz gestanden hätte, während sie das Gepäck in den Kofferraum lädt? Im schlimmsten Fall mit Schreck und unüberlegten Reaktionen, in den meisten Fällen mindest mit Beeilung, denn ein Bolide, der sich wummernd auf einen Kinderwagen zuschiebt, lässt die wenigsten Personen kalt. Wie reagiert eine ältere gehbehinderte Dame, für die die Grünphasen mancher Fußgängerampeln nicht ausreichen, die sich immer sputen muss, um über die Straße zu gelangen, wenn ein Krawall machendes Schiff mit einer Riesenschnauze kurz vor ihr zum Stehen kommt? Reaktionen, die schon allein durch die Schallwellen ausgelöst werden, die aufs Trommelfell eindonnern. Weghören geht im öffentlichen Raum nicht. Und wo Lärm ist, da guckt man auch hin. Dieser Effekt ist gewollt. Er ist konstruiert, ja orchestriert, entspricht nicht dem wahren Motorengeräusch und entspringt deswegen keiner Notwendigkeit, wie wir es von unseren (manchmal auch lauten) Klassikern kennen. Einen solch auffreizenden Auftritt mögen manche »geil« finden, ähnlich wie die Fahrer der Riesenpickups, die durch albernes Motorblubbern auffallen wollen. Hier in Köln kann man im Verkehr oft beobachten, wie diese und ...
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