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... seit der Mobilmachung als Kraftfahrer im Felde und habe keinerlei Unterlagen bei mir, aber dennoch zur Sache: Die Privat-Versicherungs-Gesellschaften haben bekanntlich in den Jahren 1912—1914 die Haftpflichtversicherungsprämien ganz bedeutend herabgesetzt, da es ihnen durch die Masse der zur Versicherung kommenden Fahrzeuge möglich war, das Risiko billiger, als zuvor, zu übernehmen. Anfangs 1910 betrug die Haftpflichtprämie für einen 6-steuerpferdigen Wagen z. B. noch 105 M., für einen Dreiradwagen (Phänomobil) 75 M.; 1913 für ersteren nur noch 70 M., für letzteren nur noch 45 M. (Sofern ich diese Zahlen noch recht im Kopfe habe!) Dasselbe gilt auch für die Automobil-Insassen-Berufsfahrerunfallund die Automobil-Kaskoversicherung, wenn auch bei diesen die Beiträge nicht so rapid gefallen sind. Eine weitere Reduktion der Prämien war nicht möglich, da die Mehrzahl der Gesellschaften ohnehin schon bei der Automobilversicherung mit Verlust arbeiteten. Wollten die Versicherer aber — wie es in Nr. 49 angedeutet ist — eine Verbilligung der Beiträge auf Kosten der Qualität der Versicherung herbeiführen, indem sie nur bis 1000 bzw, 10 000 M.'Deckung geben, oder nach jedem Schaden die Prämie regulieren, dann wäre der Sache auch nicht gedient, wie ich nachstehend ausführen werde. Ich pflichte Herrn Wa. O. unumwunden bei, wenn er sagt, daß viele Lenker ...
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