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... Können und Wagemut aber müssen andererseits stets dem wägenden Verstand untergeordnet blei ben, der jede Tollkühnheit und jeden Leichtsinn zügelt. Ganz von selbst gesellt sich dann zu dem Bewußtsein der eigenen Überlegenheit der un beugsame Glaube an das Renn-Glüdc, ohne das ja niemals ein Sieg möglich ist. Wunschtraum und Wirklichkeit So erfreulich diese fanatische Begeisterung unserer Jugend zum /vlotorrennsport ist — weil diese Nachwuchsfahrer ja einmal die Spitzenfahrer von internationalem Format werden sollen —, so not wendig erscheint es, unsere Jugend gerade im In teresse einer gesunden Zukunftsgestaltung des deutschen Motorsports vor falschen Illusionen zu warnen und dieses heikle Problem unseres Renn sportnachwuchses einmal ganz nüchtern und sach lich zu erörtern. Fragt sie einmal, die großen „Asse“ der Geschwin digkeitskämpfe, wie lange es gedauert hat, bis sie — in normalen, friedlichen Zeiten wohlver standen! — sich jenes unbedingt souveräne Kön nen erarbeitet hatten, das nun einmal dazugehört, um ein Rennfahrzeug in windender Talund Bergfahrt durch unzählige Spitzund Flachkehren zu steuern. Ganz langsam sind sie alle groß ge worden, haben zumeist jahrelang im Schatten der Besseren gestanden, sich am Beispiel dieser Mei ster emporgekämpft, bis sie dann endlich selbst soweit kamen, den heißersehnten Siegeslorbeer zu erkämpfen, ...
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