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... mitten im Urwald. Um eine Fazenda zu erstellen, wird ein grosses Terrain gekauft und der Urwald mit Feuer gerodet. Auf dem so gewonnenen Boden wird zuerst Kaffee, das grüne Gold Sao Paulos, nachher zu Schattenzwecken Bohnen, Reis, Mamona, die Rizinuspflanze, Bananen und oft auch Zuckerrohr gepflanzt. Unsere Fazenda liegt zwischen dem Rio Tiete und dem Rio Preto, im Nordwesten Brasiliens. Schon nach fünf Minuten hatte ich einen Vorgeschmack von den brasilianischen « Landstrassen ». Unser Chauffeur stoppte gerade, Sonderbericht der « Illustrierten », von Otto Aeberhart, Santos, Brasil. um die Tiefe des Wasserstandes eines gewaltigen Grabens zu messen, und fuhr dann — hopla, mit Vollgas mitten hindurch. Das Wasser spritzte auf beiden Seiten hochauf, der Wagen war einen Augenblick bis über die Hälfte im Wasser. « Das ist noch gar nichts, » meinte lächelnd der Chauffeur. Es war beissend kalt. Wir waren alle in Trenchcoats und Decken gehüllt. Nach etwa einer Viertelstunde sank unser Ford zum erstenmal ein. Das Differential lag auf dem Boden, so dass die Räder nicht mehr greifen konnten. Mit viel Mühe wurde ausgegraben. Der Chauffeur fällte mit der mitgebrachten Axt einen kleinen Baum, und wir hoben mit dem jungen Stamm das Auto soweit, bis man genügend Holz in die Löcher unter den Rä- dern schieben konnte. Um 10 Uhr wurde es heiss. Bei den vielen unfreiwilligen Halten ...
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