Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... höflich, teilnehmend und achselzuckend, aber immer mit nicht mißzuverstehender Deutlichkeit und demselben Ergebnis: Das, was man wollte, bekam man in irgend einer Hinsicht nicht so, wie es sein sollte: Zu teuer, zu spät, zu schlecht oder gar nicht, wobei letzteres natürlich das Schmerzlichste war. An Überpreise — Kriegspreise heißt das neutrale euphemistische Wort dafür — hatte man sich leider bereits gewöhnt und dankte seinem Schöpfer oft, wenn man sie überhaupt bezahlen durfte. Das geflügelte Wort: „ich möchte gern zahlen" hat jetzt also den Schein der Berechtigung für sich. Und wenn der Friede einmal kommt, wird es auch keineswegs mit einem Schlage anders werden, wir werden noch lange nachher und dann vielleicht erst recht die Schwere der Zeit spüren und an „die schönen Tage von Aranjuez" vor August 1914 wehmutsvoll zurückdenken. Es ist demnach wohl auch mit Sicherheit zu erwarten, daß nach dem Kriege die prompte Lieferung von Kraftfahrzeugen an die größte Anzahl der Käufer in Frage gestellt sein wird. Es ist ja auch gar nicht denkbar, in kurzer Zeit für die vielen beschädigten und verlorenen Fahrzeuge Ersatz zu schaffen, zumal sich in der ersten Zeit noch immer der Materialund Arbeitermangel bemerkbar machen muß. Man darf aber auch nicht vergessen, daß einerseits die Militärverwaltung bei der Lieferung in erster Linie berücksichtigt ...
Kommentare