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... holte in der Zweiliter-Wertung in Le Mans alle drei Podestplätze. Ein überwältigender Erfolg beim längsten aller Langstreckenrennen – und doch fühlt sich der Daytona nach den ersten Runden meines Ausflugs mit ihm auf dem Circuito Ascari in Südspanien nicht wie ein Langstreckenrenner an. Eher wie ein sprintorientiertes Kart. Der V8 kreischt sich auf 10.000 U/min hoch und verlangt ein hartes Rannehmen des Sechsganggetriebes, damit die Drehzahl über 7000 bleibt. Alles darunter gleicht der Widerspenstigen Zähmung. Innerhalb der schmalen Bandbreite läuft der Motor jedoch so effizient, dass die Endgeschwindigkeit selbst auf der längsten Geraden dank des geringen Luftwiderstands durch die windschlüpfige Form keine Vision bleibt. Denn 270 PS mögen nicht viel sein, aber durch das Gewicht von nur 580 kg fühlt es sich nach einem Vielfachen an. Das Driften eingangs und besonders ausgangs der Kurven entspricht nicht ganz meiner Vorstellung von einem Langstrecken-Setup, aber Spaß macht es allemal. Der kurze Radstand und die schmale Spur machen das Auto so reaktionsschnell, dass selbst der kleinste Hauch einer Lenkbewegung beim Bremsen das Heck nach außen und die Front nach innen treibt. Dann bedarf es eines beherzten Tritts aufs Gaspedal, um das Heck wieder einzufangen, und eines sanften Gegenlenkens, um die Fahrtrichtung beizubehalten. In den mittelschnellen und ...
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