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... die Nachfolge der legendären Aprilia an. Der kompakte V6-Motor der Aurelia, konstruiert von Janos rechter Hand Francesco De Virgilio, verfügt in der ersten Ausbaustufe über 1,8 Liter Hubraum. Der Zylinderwinkel zwischen den beiden Zylinderbänken beträgt 60 Grad. Lancia baute hier auf seine langjährige Erfahrung in der Konstruktion von V-Motoren. Diese wurzelt in der Entwicklung von Flugmotoren. Seit der Präsentation der Lambda 1921 wurden V-Motoren auch in Lancias Automobilen eingesetzt. Mit einem Motorblock und Zylinderköpfen aus Aluminium, mit nassen Zylinderlaufbüchsen und mit einer zentralen Nockenwelle war das Triebwerk der Aurelia eine echte Innovation – und Grundstein für die grossartigen italienischen V6-Motoren, die später entwickelt wurden – sei es der Ferrari-Dino-V6 35www.swissclassics.com SwissClassics Text: Patrik Hellmüller Bilder: Dominic Zurbrügg, Sandro Klausner oder der legendäre Busso-V6 von Alfa Romeo. Der Motor ist allerdings nicht das einzige Highlight der Aurelia. Sie verfügt über ein Transaxlegetriebe, über Einzelradaufhängung – vorne die Lancia typische Sliding-Pillar-Aufhängung, an der Hinterachse Dreiecksquerlenker mit Hebelstossdämpfern oder später eine De-Dion-Hinterradaufhängung – und über vier Trommelbremsen mit gerippten Graugusstrommeln, wobei die hinteren wie bereits bei der Aprilia innenliegend montiert sind, um die ...
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