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... und sich einen anderen Fahrstil zulegen wollen. Weil unsere Veteranenfahrzeuge bereits gebaut sind und nur noch bescheidene Kilometerleistungen fahren, werden diese auch weiterhin auf der Strasse anzutreffen sein. Ein rigoroses Verbot für den Betrieb von Fahrzeugen mit Benzinund Dieselmotoren ist nicht denkbar. Das käme einer Enteignung gleich und entspräche einer Vernichtung von mobilen Kulturgütern. Das will sicher niemand. Kraftstoff für unsere Vehikel wird es noch sehr lange geben. Es ist undenkbar, dass alle Autos, Motorräder, Baumaschinen, Linienbusse, Lastwagen, Traktoren, Kettensägen oder Notstromaggregate, welche heute noch mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, derartig schnell ersetzt werden können. Analog zu den synthetischen Ölen und Schmierstoffen ist es durchaus denkbar, dass in naher Zukunft auch synthetische Kraftstoffe entwickelt werden und auf den Markt kommen, welche einen CO2-neutralen Weiterbetrieb der Verbrennungsmotoren ermöglichen werden. Dem Mangel an Erdöl, wie er im 2. Weltkrieg herrschte, begegnete die Schweiz mit dem Bau der Holzverzuckerungs AG im bündnerischen Ems. Das dort aus Restholz von den umliegenden Wäldern und Strom aus dem Rhein gewonnene Bio-Ethanol hat in den Kriegsjahren 30% des Bedarfs an Treibstoffen für den motorisierten Verkehr und die Luftwaffe gedeckt. Der gewonnene «Sprit» hiess «Emser-Wasser». ...
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