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... ein Abkömmling des Abenteurers Rasul Khan, herrschte über einen Landstrich mit mehr als 300 Dörfern und riesigen Wäldereien. In seiner Garage parkte bereits ein Silver Ghost. Der Phantom (auch mit Aufbau von Rootes) wurde angeblich vor allem bei seinen Aufenthalten im englischen Part des Vereinigten Königreichs genutzt. Der nächste Eintrag im Fahrzeugbrief, datiert im September 1933, belegt das Londoner Autohaus George Newman & Co. als neuen Besitzer. An dieser Stelle beginnt die Geschichte der Round-Door-Version Wagen. Der vierte Besitzer war ein gewisser H. Smith, der als Adresse das Hotel Welcome in der Rue la Soi in Brüssel angab. Am 17. August 1935 erstand er den Phantom und gab vermutlich den berühmtberüchtigten Umbau in Auftrag. Seine Wahl fiel auf einen ungewöhnlichen Karosseriebauer. Denn die 1881 von Henri Jonckheere in Westflandern gegründete Firma für Pferdewagen hatte seit Jahren keinen einzigen Personenkraftwagen mehr karossiert. Allerdings hatte Jonckheere für die Brüsseler Verkehrsbetriebe 1934 eine Flotte modernistisch stromlinienförmiger Omnibusse auf der Basis von Minerva- Fahrzeugen mit Frontantrieb gebaut. Möglicherweise war es die Linien führung dieser Busse, die den ominenten Herrn Smith in Brüssel davon überzeugte, Jonckheere – statt beispielsweise D’Ieteren – würde die veraltete Hooper-Form durch etwas ersetzen, das ...
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