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... praktische Bodenbearbeitungskenntnisse zu sammeln. Erst nach dem müßten sie mit Ausbesserungen, Montagen usw. an Motorpflügen in einer Fabrik beschäftigt werden. Auch wäre am Platze, diese Leute während des Aufenthaltes auf einem vorbenannten Gute als Hilfs-Motorpflugführer zu beschäftigen. Etwaige mangelnde theoretische Kenntnisse würden ihnen während des praktischen Werkstattlehrganges beigebracht. Ungeeignet erscheinende Kräfte würden während des Lehrganges ausgeschieden. Dieser Werdegang wäre allerdings kaum ohne finanzielle Zuschüsse denkbar und diese müßten aus der Kriegsbeschädigten-Fürsorge entnommen werden, zumal ja andere Ausund Umbildungskurse ebenfalls Geldmittel erfordern. Vorbezeichneter Weg*) wäre geeignet, einen brauchbaren Stamm von Motorpflug-Führern heranzubilden. Es ist nicht zu bezweifeln, daß den Leuten die Liebe zu ihrem neuen Berufe zu einer schnellmöglichsten Ausbildung zu Hilfe kommen und sie auch dauernd an den Landaufenthalt fesseln würde. Dies wäre ja auch in Anbetracht des bereits vor dem Kriege herrschenden Mangels an Landwirtschaftsarbeitskräften nur freudig zu begrüßen. Wie „Der Motorwagen" weiter berichten kann, berät der Vorstand der Automobiltechnischen Gesellschaft zurzeit über entsprechende Eingaben an Behörden und in Frage kommende Stellen in dieser Hinsicht. (Aus dem „Wirtschaftsmotor".) ...
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