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... der 112 PS starke 1,8-Liter nicht mehr, um in seiner Klasse fahrleistungsmässig eine Spitzenposition einnehmen zu können. Von den drei klassischen Massnahmen zur Leistungssteigerung, mehr Hubraum, Aufladung oder Mehrventiltechnik, wählte man bei VW die letztere. Da der Motorblock mittlerweile nur noch geringe Reserven bietet, hätte man den Hubraum kaum wesentlich erhöhen können. Dem Abgasturbolader bringt man nur im Zusammenhang mit dem Dieselmotor Sympathien entgegen, und der mechanische Kompressor (G- Lader) steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Die Wahl eines Vierventil-Zylinderkopfs war also naheliegend, zumal auch die High-Tech-Komponente dieser Lösung den sportlich orientierten Kunden anspricht. Zwar hatte bereits der eng mit Wolfsburg liierte Tuner Oettinger einen 16-Ventilkopf in Kleinserie hergestellt, bei der jetzigen Ausführung handelt es sich aber um eine Neukonstruktion. Besondere Merkmale sind ein Ventilwinkel von bloss 25 Grad sowie der ungewöhnliche Antrieb der Nockenwellen. Ein Zahnriemen bewerkstelligt die Verbindung vom Kurbeltrieb zur Einlassnockenwelle, welche ihrerseits über eine kürze Kette an der gegenüberliegenden Seite des Zylinderkopfs die zweite Nockenwelle antreibt. Aber nicht nur die Leistung, sondern auch die Servicefreundlichkeit stand im VoTdergrund. Dank hydraulischer Stössel entfällt wie be.i den übrigen ...
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