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... LOW CHASSIS einem S-Type gewann. Und trotzdem wurden nur 75 S-Type gebaut. Nachdem ein untermotorisiertes Modell mit 1,5-Liter-Motor keine Trendwende herbeiführen konnte, verkaufte Macklin Invicta (die Automobilherstellung endete 1935), um sich seinem neuen Baby zu widmen: Railton. Die Produktion der Autos mit Hudson-Motor lief bis 1939. Die zweite Schlüsselfigur war Raymond Mays, ein äußerst patriotischer britischer Rennfahrer und Mitbegründer der Rennställe ERA (English Racing Automobiles) und BRM (British Racing Motors). Mays Ehrgeiz und Hingabe gipfelten in der Konstrukteursmeisterschaft von BRM 1962 und fast 200 Grand-Prix-Teilnahmen des Teams zwischen 1951 und 1977. Als Fahrer machte er sich mit einer an Rücksichtslosigkeit grenzenden Unerschrockenheit einen Namen. Nicht nur auf ERA, sondern auch auf Bugatti, AC, Riley, Mercedes und eben Invicta. Nach dem Ende seiner Rennfahrerkarriere baute und vermarktete Mays Tuningteile für in Großbritannien gebaute Ford-Motoren, darunter ein spezieller Zylinderkopf aus Aluminium. Unser Auto ist der S119, bekannt als Shelsley – die meisten Invicta hatten mit S beginnende Spitznamen – und einer von zwei Weißen Invicta in Mays Lieblingsfarbgebung weiß mit blauen Ledersitzen. Den ersten, S35, kaufte Mays’ 1931 im Auftrag der India Tyre & Rubber Company aus Schottland, die damit ihre Reifen ...
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