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... und Schönen und im Showbusiness sehr beliebt wurde. So viel Klasse hatte Ferrari nicht zu bieten. Der 3500 GT mit der Carrosserie von Touring – vereinzelt gab es auch Carrosserievarianten anderer Anbieter – war mit 1972 Exemplaren zwar kein Grossserienmodell, imagemässig jedoch ein Welterfolg. Das Geschäft mit den reinen Rennwagen lief zu dieser Zeit schon eher schlecht, aber durch den Erfolg des 3500 GT Touring hatte Maserati Blut geleckt. Mit dem 1964 vorgestellten Nachfolger, dem 2+2-sitzigen 3500 GTIS Sebring, wollte man insbesondere den lukrativen US-Markt aufrollen. Die Sache harzte aber, denn inzwischen war die elegante und sportliche Konkurrenz durch die zuverlässigen Mercedes oder Porsche und die deutlich günstigeren Engländer (Jaguar E) auch auf dem US-Markt erstarkt. Zudem begann in den USA die Ära der Muscle Cars. Wer hohe Leistung oder Eleganz oder beides wollte, musste nicht mehr in Italien einkaufen. Und was die Zuverlässigkeit betraf, waren italienische Autos damals sicher nicht die erste Wahl. Maserati, bei der Kostenkontrolle traditionell schwach aufgestellt, kam unter staatliche Zwangsverwaltung und musste von der Hand in den Mund leben. Das änderte sich erst wieder 1966 mit dem zweisitzigen Ghibli, der finanziell erfolgreich war. 1968 übernahm Citroën 60 Prozent der Maserati-Anteile, aber auch den Franzosen gelang es nicht, ...
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