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... ein sachkundiger Lackierer in Mailand, zu dem er das Auto eher zufällig bringt – auf der Suche nach jemandem, der von Hand Zierlinien aufbringen kann –, macht ihn darauf aufmerksam, was für ein rares Modell er da erworben hat. Danach folgen zwei ebenso seltene Fiat – einer aus dem ministeriellen Fuhrpark und ein Kombi mit verlängertem Chassis und Klappsitzen. Beide wollte keiner mehr haben. Das waren in den 70er- Jahren die gängigen Kommentare, die er zu hören bekam: »Der ist uninteressant, weil er in so schlechtem Zustand ist« beziehungsweise »Lass die Finger davon, davon gibt’s ja nur einen einzigen«. Beide Fiat sind noch heute Teil der Sammlung, deren Auftakt sie bildeten. »Gerade solche Aussagen waren es aber, die mich anspornten, und irgendwie scheint es sich in den 80erund 90er-Jahren dann herumgesprochen zu haben, dass ich genau diese speziellen Autos suchte, um sie zu erhalten oder sehr behutsam wieder zum Leben zu erwecken.« Als Architekt hat Corrado Lopresto eine Leidenschaft für italienisches Design und Stil. Und natürlich für italienischen Karosseriebau. Da überrascht es nicht, dass sich seine Sammlung vor allem um italienische Marken rankt: Alfa Romeo, Lancia, Cisitalia, Osca, Iso, Isotta-Fraschini ... Vergeblich sucht man allerdings Ferrari, Maserati oder Lamborghini. Oberflächliche Reize wie ein wohlklingender Namen sind ...
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