Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Er ist heute teurer als jemals zuvor. Auch bei ihm sollte man die Blumen da pflücken, wo sie wachsen, und wenn es an den Hän gen des Eggbergs wäre. Sie blühten dort zu Tausenden im bunten Kolorit von Mark und Fränkli. * Um es gleich vorweg zu sagen: alle Spitzenfahrer, die wir sprachen, waren ohne Ausnahme und ohne Rück sicht auf ihre persönliche Disposition, die oft Urteile trübend beeinflußt, von der Eggbergstrecke fasziniert. In einer gesegneten Landschaft gelegen, bringt dieser Kurs in der Tat alles mit, was ein Kriterium hoher Fahrkunst aufweisen muß und was das Herz so zwi schen 5 und 10 Prozent Steigung begehrt: Serpentinen, Kurven mit sehr, weitem Radius nach einer Seite, schnelle Schlängclkurven, tückische, nicht überhöhte Biegungen, beachtliche Gerade, markante Punkte, die sich gut mer ken lassen. Am Renntag selbst war die Strecke teilweise schon so gut „gummiert“, daß einige unserer schnellen Leute Mühe hatten, ihr schwänzelndes Hinterrad wieder auf Kurs zu zwingen. Das hat nicht nur Hans Stuck einige wertvolle Sekunden gekostet. Aber es macht schon Freude, am Ziel mit den alten Berghasen zu sprechen: „Schneller gings nimmer bei mir“ sagt Hermann Müller. „Wenn einer heute schnel ler war als ich, hat er es verdient. Ich hatte nichts mehr drin“ meint Hermann Gablenz, und als Heiner Fleischmann vor mir steht, noch die tiefen Falten der ...
Kommentare