Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... damals noch selbstständigen Marke Rover bis zu einem gewissen Grad rechtfertigen. Zur Aufklärung unserer Leser aus den Ländern jenseits dieser abgeschiedenen Insel sei daran erinnert, dass Rover vor seiner Übernahme durch British Leyland im Jahre 1967 als Anbieter solider, aber wenig inspirierender Oberklasse-Limousinen bekannt war. Der typische Rover Kunde war ein pensionierter Artilleriemajor, der seine Tage beim Golfen verbrachte und sich zum Lunch mit Kumpeln traf, die alle blaue Blazer und die Krawatte ihres Regiments trugen und über Gott und die Welt ablästerten. Oder er war ein Bankmanager. Der 1949 vorgestellte und bis 1964 gebaute P4 war so aufregend, dass man ihm den Spitznamen »Auntie« (Tantchen) gab. Es war also verständlich, dass mit Anbruch der heute als »Swinging Sixties« bekannten 1960er-Jahre Rover sein Image entstauben wollte. Und zwar mit einem Einstieg in die Europa-Rallyemeisterschaft 1962. Erfolgreiche Rallye-Limos waren damals bis auf eine Kartenleuchte und einen Kompass ziemlich seriennah und alles andere als feuerspuckende Sonderprüfungsraketen. 1957 galt zum Beispiel eine Borgward Isabella als heißes Eisen. Zuverlässigkeit war ein starkes Plus, sodass Rover große Hoffnungen auf seinen P5, den großen und robusten Dreiliter, setzte. Sie mündeten in ermutigende Ergebnisse: Platz sechs bei Lüttich-Rom-Lüttich von 1962 und ...
Kommentare