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... einen Inhalt von beinahe drei Litern (2990 cm3) aufweist. Obschon er damit zu den hubraumgrössten Vierzylindern überhaupt gehört, soll er dank den beiden Ausgleichswellen durch einen runden, schwingungsarmen Motorlauf bestechen. Weitere Merkmale sind geschmiedete Kolben, ein neues, quaderförmiges Ansaugsystem zur Verbesserung des Ansprechverhaltens, eine aktive, gesteuerte Motorraumbelüftung mittels eines dreistufigen Gebläses, ein grosser Leichtmetallölkühler mit Thermostat sowie eine modifizierte Motorelektronik mit Eigendiagnose und selbständiger Nachregelung. Der 944 S2 leistet nun - mit oder ohne Katalysator - 211 PS bei 5800/min; eindrucksvoller ist aber auch hier die Steigerung des maximalen Drehmoments von 230 auf 280 Nm bei einer auf 4000/min (gegenüber 4300/min beim 944 S) reduzierten Nenndrehzahl. Der Vierventiler, der nach Werksangaben in 6,9 Sekunden auf 100 km/h sprintet und eine Spitze von 240 km/h erreicht, besitzt damit einen weitaus bulligeren Charakter als sein Vorgänger und tritt nach dem Willen Porsches die offizielle Nachfolge des bisherigen 944 Turbo an. Dies wird auch durch sein Erscheinungsbild unterstrichen, entsprechen doch Karosserie und Interieur in allen Details dem bisher gültigen Turbo- Standard, während sich der 944 S früher selbst für Kenner kaum vom normalen 944 unterscheiden Hess. Vom 220 PS starken ...
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