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... die Sicht bis auf wenige Meter reduzieren sollte. Die Teilnehmer kämpften jetzt nicht mehr nur gegen Zeit und Serpentinen, sondern auch mit der gut 30 cm tiefen Schneedecke. Der Winter-Raid machte seinem Namen alle Ehre. Wer es glücklich über den Julier geschafft hatte, wurde mit einer letzten Sonderprüfung am Ziel belohnt. Ganz Lenzerheide schien auf den Beinen zu sein, um die Teams beim Slalom auf dem zugefrorenen See anzufeuern… bei fast knietiefem Pulverschnee ein echtes Vergnügen. Der Winter-Raid endete mit Käsefondue und Preisübergabe um etwa 16 Uhr. Sportlich oder gefährlich? Gemäss internationalem Reglement darf auf Rallyes wie dem Winter-Raid eine maximale Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,9 km/h gefordert werden. Das hört sich nach wenig an und ist im Tal auf normalen Landstrassen zwar schnell, aber durchaus machbar. Am Berg jedoch ist ein solcher Schnitt sogar bei trockener Strasse kaum zu schaffen – geschweige denn bei Eis und Schnee. Bei allen Wertungsetappen hatte die Raid- Organisation Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 40 km/h angesetzt, was ob der zum Teil widrigen Strassenverhältnisse immer noch als sehr anspruchsvoll gelten dürfte. Ausser für die Teams mit vorzüglich ausgerüsteten und stark motorisierten Wagen war bei dieser Vorgabe eine rechtzeitige Zieldurchfahrt nur mit Mühe möglich. Für die meisten wurde die Versuchung gross, das Ziel unter ...
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