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... hundertjährige Zeitschrift in die Hand, die in den Zwanzigerjahren tonangebende »STIL: Blätter für die Mode und die angenehmen Dinge des Lebens«. Was glauben Sie, der erste Artikel, der mir ins Auge stieß, hieß »Pferd und Wagen«. Da standen doch tatsächlich wundervolle Sätze wie: »Stil im künstlerischen Sinne bedeutet Einheit von Form und Inhalt. Beim Fahrsport ist diese Einheit schwieriger zu erzielen als bei den meisten anderen sportlichen Betätigungen. Von Insassen ist zu fordern, dass sie nicht schlechter aussehen als die Pferde – was bei den Kutschern wahrscheinlich infolge einer gewissen Assimilierungsfähigkeit nicht selten ist; nur bei den anderen scheint das nicht so ganz einfach zu sein … Diese Einheit ist also Grundbedingung jedes stilvollen Gefährtes, sie muss im Ganzen wie im Einzelnen stets gewahrt bleiben, wobei scharf, entsprechend der Zweckmäßigkeit, auf die Trennung von Sportund Fortbewegungswagen zu achten ist. Für allein fahrende Herren kommen nur Sportwagen in Betracht, da ein Mann jede Gelegenheit zur sportlichen Betätigung ergreifen soll, und folglich auch Besuche, Einkäufe und dergleichen als Mittel zum Zweck zu dienen haben. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass die Figur des Herrenfahrers dem Wagen entsprechen muss. Gentlemen die aus dem Fleischergewerbe und ähnlichen Berufen hervorgegangen sind, werden Tonneau (ein ...
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