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... Mason die Huey als »das Schiff, das jeder fliegen wollte«. Über seinen ersten Start sagt er: »Die Maschine hob vom Boden ab, als würde sie nach oben fallen.« Doch am Ende fielen nicht alle nach oben: Rund die Hälfte der 7031 in Vietnam eingesetzten Bell UH-1 wurde zerstört, 3305 Piloten und Crewmitglieder starben. Unter den Tausenden Bildern des Vietnam-Krieges, welche die ganze Sinnlosigkeit und aus amerikanischer Sicht Demütigung des Konflikts am stärksten symbolisierten, bleibt das des letzten Air America Hueys, auf dem Dach des CIA Gebäüdes in Saigon, am stärksten in Erinnerung: Weil der Heli bereits hoffnungslos überladen ist, stößt die Besatzung verzweifelt noch auf Mitnahme hoffende Zivilisten brüsk beiseite. Die Evakuierung war die größte jemals von Helikoptern durchgeführte Operation. Mit der Ironie, dass die Bell ihre Zeit in Vietnam mit der Erfüllung ihrer ursprünglichen Mission beendete – als Lebensretter. Eigentlich sollte der von Bell Helicopter für die US-Armee entwickelte leichte Mehrzweckhubschrauber Leben retten. Doch statt Verwundete zu evakuieren, wurde der von den GIs aufgrund der Zeichenfolge HU-1 fast liebevoll »Huey« genannte Hubschrauber im Vietnam-Krieg auch zur Tötungsmaschine. Unsterblich gemacht in Francis Ford Coppolas vielfach preisgekröntem Antikriegs-Film Apokalypse Now. Selbst Pazifisten dürfte jene Sequenz aus Coppolas ...
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