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... Mit dem kulissenartig geführten Automatik-Wahlhebel vermochten sich nicht alle auf Anhieb anzufreunden, doch nach einiger Übung hat man den günstig plazierten Hebel im «Griff». Die Kraftübertragung des Fordeigenen Vierstufenautomaten setzt sich aus einem Drehmomentwandler und einem vierstufigen Planetensatz zusammen; hinzu kommt eine Wandlerüberbrückung, die zwar nicht in allen Gängen einklinkt, aber trotzdem wesentlichen Anteil am günstigen Benzinverbrauch des V6 hat. Obschon die Automatik durch ihr gutes und angenehmes Funktionieren begeisterte, zeigte sich ein Schönheitsfehler, der gerade in der Schweiz bei den drastisch reduzierten Tempolimiten ausserorts auftritt: In der obersten Stufe (0,75:1) spricht der Automat auf sehr geringe Laständerung an, was im Fahrbetrieb zu wiederholten Gangwechseln führt. Wer dies vermeiden will, weil es ihn stört, sollte den Wählhebel in Position «D» (1:1) schieben; dadurch wird allerdings ein höheres Drehzahlniveau und ein Mehrverbrauch eingehandelt. Nicht nur beim Sierra, sondern auch beim Scorpio blieb Ford Europa dem konventionellen Konzept mit vorn installiertem Motor und angetriebenen Hinterrädern treu. Beim Scorpio manifestiert sich diese bewährte «Gewaltentrennung» von gelenkten und angetriebenen Rä- dern in einem harmonischen, ausgewogenen Fahrverhalten, das besonders «fahraktive» Fahrer und ...
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