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... ihr Auskommen nicht mehr. Der Staat war gezwungen, bessere Lebensbedingungen für seine Bürger zu schaffen. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts begann das gewaltige Werk der Rhonekorrektion. Mit der Zeit vertrockneten nun die vielen Nebenarme der Rhone, aber Sümpfe und Unebenheiten, Geröll und Sand blieben zurück. Durch langgezogene Kanäle wurden die stehenden Wasser abgeleitet und gleichzeitig der Grundwasserstand reguliert Die Unebenheiten wurden allmählich ausgeglichen und der Boden für Kulturen vorbereitet. Aber das gewonnene Terrain war zu jung, um sofort mit Pflanzungen zu beginnen. Vorläufig hatte nur die anspruchslose und rasch wachsende Pappel Aussicht auf einen kleinen Ertrag. Deshalb auch heute noch diese langen Reihen von Pappeln, die dem Tal ein so reizendes Aussehen geben. Die letzten Jahre haben das Bild vollkommen verändert. Wir finden nicht bloss die Hänge mit Weinreben und Aprikosenbäumen bepflanzt, sondern die ganze weite Ebene in III, ein mächtiges Kulturland umgeformt. Da liegen Spargelfelder mit ihren typischen runden Erdhügeln oder langen Reihen, dort sind ausgedehnte Erdbeerenkulturen, alle hübsch mit Holzwolle unterlegt, damit die Früchte mit der Erde nicht in Berührung kommen. Dann wieder trifft man grosse Gebiete von jungen Obstkulturen. Kilometerweit stehen die Aprikosen-, Apfelund Birnbäumchen in Reih und Glied ...
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