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... 4WD seinen zweitklassierten Markenkollegen Avelin um fast 20 Minuten. Nachdem schon die «Monte» zu einer Asphaltprüfung wurde, zeichnete sich auch das zweite typische Winterrallye im WM- Kalender durch völlig atypische Witterungsbedingungen aus. An Niederschlägen mangelte es zwar während der gesamten Veranstaltung nicht, doch diese fieien fast durchwegs in Form von Regen. Der spärliche Schnee aus den Tagen vor dem Rallye schmolz bei den hohen Temperaturen rasch dahin oder verwandelte sich in blankes Eis, das zentimeterdick die Strassen bedeckte. Tiefe Spurrinnen - bei den hinteren Startnummern kam meist der Untergrund aus Schotter zum Vorschein - und Wasserlachen sorgten trotz der speziellen Spikesreifen für besonders tückische Verhältnisse, und es erforderte besonders viel Feingefühl und gleichzeitig Mut, die Autos hier driften zu lassen. Für Mazda bedeutete das Schweden-Rallye wohl die beste Gelegenheit der Saison, um gegen das starke Lancia-Team zum Sieg zu kommen, um so mehr als die Italiener schon beim nächsten WM-Lauf auf den stärkeren Delta Integrale zählen können. Die Kraftübertragungen sollten auf Eis und Schnee weniger hart beansprucht werden, und auch von der Motorcharakteristik her sind die Japaner hier weniger im Nachteil, stellen doch enge Kehren und Steigungen auf diesem Parcours die Ausnahme dar. Der hubraumkleinere Vierventiler entwickelt ...
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