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... beschlossen, daß zwischen zwei Bergrennen mindestens ein Zeitabstand von zehn Tagen liegen müsse - ein vernünftiger Beschluß, denn auch zwischen Großen Prei sen in der Weltmeisterschaft ist ein Mindest- Zeitabstand vorgeschrieben (14Tage).Schließ lich müssen die Firmen ja ihre Automobile, mit denen sie Rennen fahren, laufend in standsetzen. Von deutscher Seite hatte Graf Sandizell (AvD) bei der FIA seine Stimme gegen die Wertung des italienischen Bergrennens in der Europameisterschaft eingelegt, wegen der zu kurzen Frist von sieben Tagen. Nach dem Rennen in Lenzerheide, am Montag, erfuhr ich dann, daß der ADAC von Graf Sandizell, bevor er sein Veto eingelegt hatte, nicht ver ständigt worden war. Und der ADAC war mit den Italienern einig - warum, ist mir völlig unerfindlich, denn es ging hier schließ lich um die Interessen deutscher Fahrer und Werke. Die maßgebenden Männer des ADAC setzten Graf Sandizell die Pistole auf die Brust, seinen Einspruch zurückzuziehen. Vier deutsche Fahrer - Barth, Graf Trips, Huschke von Hanstein und ich — schickten zwar am Großer Bergpreis von Italien: Übernervöse Reflexe Montag von Lenzerheide aus ein Telegramm an die beiden deutschen Clubs: man möchte doch dem italienischen Wunsch sich widerset zen. Es erfolgte keinerlei Antwort. Am Montagabend kam ich zu Hause in Stuttgart an; am Dienstagvormittag erfuhr ich, daß ...
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