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... Schnee oder Eis, gilt diese Regel nicht mehr. Auf losem Untergrund gelten andere Regeln. Obwohl es Jahre her ist, hat sich bei mir eine Fahrt im Renault Clio mit dem damaligen Rallye-Juniorenweltmeister Brice Tirabassi in meine Hirnwindungen tief eingebrannt... Letzter prüfender Blick im Cockpit, der Helm neben mir nickt. Rasselnd rastet der erste Gang ein, dann jagt Brice die Maschine auf 8000 Touren hoch und lässt die Kupplung kommen. Die Gänge zwei, drei und vier rauschen durch einen Lärmteppich samt durchdrehender Räder, und in Sekunden erreichen wir den ersten Knick eines engen, verschlammten Hohlwegs. Mit etwa 100 km/h. Die eine Hälfte meines Hirns sagt mir, der Wagen kommt niemals durch diese Kurve, die andere vertraut darauf, dass es schon klappen wird, denn schließlich macht der Mann den ganzen Tag nichts anderes. Um von ihm zu lernen, muss man genauso auf seine Füße wie auf die Hände achten. Genauer: auf den linken Fuß, weil der rechte fast nonstop bis zum Bodenblech drückt. Der linke schwebt währenddessen über der Kupplung, obwohl er das Pedal gar nicht mal zum Hochschalten einsetzt. Kurz vor dem Scheitelpunkt der Kurve setzt er ihn sanft auf dem Bremspedal auf. Gleichzeitig schubst er das Lenkrad eine Vierteldrehung nach links und lässt es sofort wieder in Geradeausrichtung schnellen. Der linke Fuß drückt noch ein bisschen ...
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