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... Realisation war aber nur durch die zielgerichtete Weiterentwicklung des vor etwas mehr als acht Jahren aufgelegten 740/760/780-Konzeptes möglich. Stellte bereits damals der 2,85-Liter-PRV-V6 (Peugeot-Renault-Volvo) die Komfortmotorisierung dar, so blieb es bis heute bei diesem Euro-V6 oder Gemeinschafts- V6 französischen Ursprungs, der auch von etlichen anderen Marken - Alpine, Citroen, Eagle, Dodge, Lancia, MVS - verwendet wird. Wenn es um Maximalleistung ging, hatten im Volvo-Programm stets die hauseigenen Turbomotoren die Nase vorn, denn der PRV-V6 wurde erst in jüngster Zeit technisch auf Vordermann gebracht (2.5 Turbo, 3.0-24V). Da die ursprüngliche PRV- Idee, nämlich der Bau eines veritablen V8, jahrzehntelang schlummerte und erst jetzt von der PSA-Gruppe für allfällige Luxusversionen für einen Citroen XM V8 und Peugeot 605 V8 in Prüfung ist, entschloss sich Volvo zu einer Eigenentwicklung, die mit Hilfe von Porsche geplant und zur Serienreife gebracht wurde. Die lange Erfahrung mit dem nicht optimal gegabelten V6 (90 statt 60 Grad) brachte die Ingenieure und die Verantwortlichen in Göteborg auf den ursprünglichen Sechszylinder- Pfad zurück. Sie wählten analog zum einstigen 164-6-Zy linder wiederum das schulmässige Reihenmotor-Konzept, das maximale Laufkultur verspricht. Da der 700-Volvo über einen genügend langen Motorraum und über ...
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