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... ge wünschten Wagens zu bauen. Es wurde ein relativ kleiner Vierplätzer mit —wie könnte es von einer Flugzeugfabrik an ders erwartet werden — aerodynami scher Karosserie. Alle vier Räder waren einzeln aufgehängt, ein im Heck einge bauter Sternmotor trieb den Wagen an. Das Auto übersteuerte fürchterlich und 30 verunfallte aus diesem Grund auf einer Testfahrt. Auch ein zweiter Prototyp entsprach nicht den in ihn gesetzten Erwartungen. So wurde denn der Entschluss gefasst, auf die Kenntnisse von BMW zurückzu greifen. Einer der Bristol-Direktoren, H. J. Aldington, hatte 1929 die Firma A. F. N. (Hersteller der Frazer-Nash- Sportwagen) übernommen und sich ne benbei als Importeur für BMW betätigt. Er hatte mit den Münchner Produkten gute Erfahrungen gemacht, und so nahm er direkt nach Kriegsende mit sei nem früheren Geschäftspartner Kontakt auf. BMW-Direktor Dr. Fritz Fiedler war aber noch in Gefangenschaft, doch es gelang Aldington, ihn freizubekommen und zu einem England-Aufenthalt zu überreden. Bei dieser Gelegenheit wurden die Bri stol-Pläne weiter ausgearbeitet. Im neu en Fahrzeug sollten die Vorteile aller Vorkriegs-BMW vereinigt werden: das Chassis des Typs 326, der Motor des 328 und die von Autenrieth für das 327-Coupe gezeichnete Karosserieform. Bereits während des Krieges hatten die BMW-Techniker Konstruktionsfort schritte verzeichnen können, und jetzt brachte Fiedler den ...
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