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... vertiefte ich mich in die europäische Renngeschichte. Bald stiess ich auf den Namen Rene Thomas, der dazumal im Peugeot-Team mitgefahren war. 1914 hatte er in Indianapolis auf Delage das 500-Meilen-Rennen gewonnen. Zudem engagierte er sich stark für den Ballot- Rennwagen. In dieser Eigenschaft war er auch ein Auftraggeber von Henry und im Verlauf der Zeit sein Freund geworden. Im April 1967 besuchte ich Thomas in seinem Haus in Colombe. Ein Schild «Villa Indianapolis» bestätigte, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte. Es wurde ein packender Nachmittag. Thomas erzählte von seinen Karrieren als Motorradrennfahrer, als Testpilot bei den Gebrüdern Wright und als Grand- Prix-Fahrer. Schliesslich fragte ich ihn nach seinem Freund Henry. «Ich war damals Fahrer im Peugeot- Team», erinnerte sich Thomas. «Wir wa ren alle nur Rennund Testfahrer und, wie es sich gehörte, Mechaniker. Keiner von uns hatte auch nur eine Ahnung da von, wie ein Motor zu entwerfen wäre. Henry seinerseits war aber ein ausge zeichneter Ingenieur, der —bevor er zu Peugeot kam — bei Piccard-Pictet (Schweizer Automobile Pic-Pic) in Genf Rennmotoren für Schiffe konstruiert hatte. Henry verdient, was die Peugeot- Motoren betrifft, alles nur erdenkliche Lob, und mein Freund Bradley ist abso lut falscher Meinung!» Hatte Pomeroy also doch recht gehabt? Delageund Peugeot-Mann PaulYvelin Jetzt wurde die Sache ...
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