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... 33, 1918 DER MOTORFAHRER 3 Kunsrö/ R/z/nusö/ Teere/7 Le/nö/—* \ Tran' ff/ero'U Bedeutung fand Oelschläger für Gemische verschiedener Öle. Die Zähigkeit solcher Gemische folgt nämlich keineswegs der Mischungsregel, daß jedes Öl entsprechend seiner Menge und Zähigkeit seinen Einfluß ausübt. Sondern die Zähigkeit solcher ffübö/ Rübö/2 % % % ZO 30 VO SO 60 70 SO SO 700 170 720CC 1OSO Temperatur Abb. 4. Taiel zum Ablesen der Zähigkeit eines Öles bei beliebiger Temperatur in Engler-Graden, wenn sie für eine andere Temperatur bekannt ist. (10 -500 Grad Engler.) mäßigkeit durchbrechen. Vor allem aber gilt das Gesetz nur für reine Erdöldestillate. Teerfettöle fügen sich zum Teil, teils zeigen sie, wie ja auch die praktische Erfahrung lehrt, raschere Verringerung der Zähigkeit. Kienöl stimmt gar nicht. Und Rizinusöl, Rüböl, Tran, Leinöl (und auch Glyzerin) zeigen einen viel langsameren Abfall der Zähigkeit, als die Mineralöle. Das ist also der Grund für die in mancher Hinsicht einfach nicht abzuleugnende schmiertechnische Überlegenheit pflanzlicher und tierischer Fette, und damit ist auch der Weg gezeigt, der bei der Verbesserung der Mineralfette und -öle wahrscheinlich gangbar sein wird (Abb. 6). Als Formel lautet die Oelschlägersche Gesetzmäßigkeit: Z = at-», worin Z = Zähigkeitsfaktor, t = Temperatur und a und n = Konstanten. Eine ...
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