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... nicht von einem Schaufensterdekorateur besorgt worden ist, sondern von jemand, der weiss, wie man Autos in eine Landschaft einordnet. Neben jedem Auto stehen kleine Tafeln mit den historisch und technisch interessanten biologischen Daten jedes Modells. Nie lenkt die Beschreibung vom beschriebenen Objekt ab. Und noch nie ist das Auto so sehr Mittelpunkt einer Ausstellung gewesen wie hier, wo es scheinbar zufällig in einem Garten zwischen Bäumen und Skulpturen steht. Die Auswahl, die die Preisrichter getroffen haben, soll hier weder verteidigt noch angegriffen werden. Tatsache ist, dass eine Gruppe, die New York und ganz Amerika nun schon seit vielen Jahren mit Begriff und Inhalt moderner Kunst bekannt macht, beschloss, Autos nicht deshalb auszustellen, weil sie so und so viele Kilometer pro Stunde zurücklegen, so und so viele Passagiere beherbergen oder mit so und so viel Fingerhüten Benzin pro 24 Stunden auskommen könnten, sondern weil sie diese Wagen als Kunstwerke ansehen. Was ein Kunstwerk ist — auch auf diese Diskussion müssen wir verzichten, ebenso auf eine Erörterung der Frage, ob es möglich ist, ein technischen Zwecken dienendes Ding mit ähnlichen Maßstäben zu messen wie einen Michelangelo, Renoir oder Klee, Da die Ausstellungsleitung diese Frage bejaht hat, wollen wir uns deren prinzipiellem Verdikt anschliessen. Das Automobil wurde also als ...
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