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... wenigstens teil weise wieder einzurichten und die Produktion zum Anlaufen zu bringen. Neuerdings wer den auch kleinere Luftkompressoren und Farbspritzanlagen hergestellt. Vielen unserer Leser ist Herr Trippei auch als Erbauer seiner Schwimmwagen bekannt, die er während des Krieges in den Bugatti- Werken zu Molsheim im Elsaß herstellte, wes halb er eine lange und schwere Untersuchungs haft bei der französischen Besatzung in Rastatt durchzumachen hatte. Trotzdem sind Schwimmwagen immer noch sein Steckenpferd. Er hat einige alte Exem plare aufgekauft und wieder herrichten las sen. Auch wird an einem neuen Modell ge arbeitet. Das muß man wohl als eines seiner beiden hobbys ansehen, denn es ist kaum an zunehmen, daß man uns Deutschen den Bau solcher Fahrzeuge gestatten wird. Die private Nachfrage nach Schwimmwagen dürfte in Frie denszeiten so gering sein, daß sich kostspielige Entwicklungsarbeiten in dieser Richtung nicht lohnen. Selbst die Zahl derjenigen, die viel leicht hoffen, vor den Russen in einem sol chen Amphibienfahrzeug über den Rhein oder den Bodensee fliehen zu können, dürfte mini mal sein, weil sich jeder vernünftige Mensch darüber im klaren ist, daß die Grenzen im Ernstfall augenblicklich hermetisch abgeschlos sen würden. Herr Trippei reflektiert offen sichtlich nicht auf solche Kunden und rechnet auch wohl kaum mit Rüstungsaufträgen ...
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