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... Exkurs zurückin Italiens Spezialkarosseriegeschichte Einzelgänger FRUA Wir kommen hier zum Abschluss unse res Rückblicks auf das Lebenswerk des Karosserieformkünstlers Pietro Frua. Er war1983 im Altervon70 Jahren verstor ben, ohne dass bisher eine seiner Schaf fenskraft entsprechende umfassende Würdigung erschienen ist. Pietro Frua darf als einer der grossen Namen in die Karosseriegeschichte eingereiht werden. 46 Max Stoop Es war im Herbst 1976, als im Studio von Pietro Frua der Bau einiger Sonderaus führungen der Chevrolet Camaro und der Pontiac Firebird einsetzte. Auch an diesen Wagen waren die Frua-Stilmerkmale unverkennbar: Ein vom eigentli chen Pavillonteil abgesetztes langgezo genes zusätzliches Seitenfenster harmo nierte mit der strikten Fastbacklinie, in die überdies eine Heckklappe integriert wurde. Gerade dieses letztere Merkmal wertete die beiden beliebten amerikanischen GM-Coupes in praktischer Hinsicht deutlich auf. Die Front erhielt ein schlichtes, senkrecht gestelltes Recht eckkühlergitter, das von Doppelschein werfern flankiert war und durch eine schwarze Einfassung auffiel. In Schwarz gehalten waren aber auch die seitlichen Fensterrahmen, die Heckabschlussum randung, die Stossstangen und ein seitli cher Längszierstreifen. Frua hatte hier gleichsam den «gleissenden Chromkult» in das Gegenteil gekehrt; doch schwarze Ränder statt Chromzier sollten erst spä- ...
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