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... Luzerner Seetals. Der kräftige Einliter-Motor lässt ihn Steigungen mühelos erklimmen, und auch Bergabfahrten sind kein Problem. Schliesslich hat er bereits eine hydraulische Bremsanlage, was zu Beginn der 30er-Jahre bei einem Kleinwagen revolutionär war. Kein Wunder bekam der Balilla damals dickes Lob von der Zunft der Automobiljournalisten. Auch mit seiner 12-Volt-Elektrik konnte er auftrumpfen, und die Tester lobten die gute Strassenlage. Willy Franks französischer Balilla ist einer der ältesten, die heute noch existieren. Im vergangenen Frühling hat der Simca-Club Frankreich eine umfangreiche Erhebung durchgeführt und 262 Exemplare aus den Baujahren 1932 bis 1937 gefunden, nur gerade 6 davon sind aus dem ersten Baujahr. Obwohl – bis er verkauft wurde, dauerte es eine Weile. Zugelassen wurde Chassis-Nummer 3180 laut den Unterlagen der französischen Behörden am 10. Februar 1933 in der Stadt Pau am Fuss der Pyrenäen. Schon im selben Jahr wurde er an Besitzer Nummer 2 verkauft, und im Jahr 1936 wurde bereits der dritte Besitzer eingetragen. Vielleicht war es dieser Zeitpunkt, als Franks Roadster zwecks besseren Verkaufschancen ein wenig aufgerüstet wurde: Er bekam nämlich irgendwann in seiner Jugend ein Vierganggetriebe in Verbindung mit dem etwas stärkeren Motor des 1934er- Modells. Laut Simca-Club war diese Modifikation damals gang und gäbe – und ...
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