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... C-Type – natürlich allesamt mit Scheibenbremsen ausgerüstet – belegten so die Plätze eins, zwei und vier. Aber immerhin ein Cunningham C4-R, pilotiert von Walters und Fitch, konnte sich auf Platz drei dazwischenschieben. Das sollte Cunninghams größter Erfolg bleiben, denn 1954 und 1955 waren die neuen Jaguar D-Type unschlagbar. Briggs beschloss, keine weiteren Autos zu bauen, zumal neue US-Gesetze von verlustmachenden Firmen verlangten, innerhalb von fünf Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Cunningham hatte insgesamt 36 Autos gebaut, wovon aber nur acht echte Rennwagen waren. HEUTE SIND ALLE DREI ORIGINALEN C4-R-Rennwagen von 1952 Teil privater Sammlungen: #5217R gehört der Simeone Foundation in Philadelphia, #5216R und #5218R (das RK-Coupé) stehen in Miles Colliers Revs Institute in Naples, Florida. In den frühen 1990er-Jahren begab sich Cunningham-Liebhaber Larry Black aus Seattle daher an den Entwurf einer originalgetreuen Kopie. Briggs Cunningham III sah in der geplanten Wiederauflage des C4-R eine Möglichkeit, das Vermächtnis seines Vaters zu ehren, und investierte große Summen in das Projekt. 1996 gründete er »The Cunningham Company«, ein Jahr später verlegte er die Fabrik von Seattle in das für seine Rennstrecke bekannte Lime Rock in Connecticut. Der neue C4-R war eine originalgetreue Fortführung – Englisch »continuation« – des alten ...
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