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... auch wie der Automobile, allerdings nur für eine für damalige Verhält nisse auserlesene Kundschaft. Die Herstellung des Typs 501 vermochte die Existenz des Werkes nicht zu sichern. So entschloss sich die Leitung, in den Kleinwagen-Bereich vorzustossen. Statt ein eigenes Modell, zu entwerfen, erwarb BMW von der Firma ISO, Italien, die Li zenzrechte für den Bau des erfolgreichen Isetta. Während die Südländer einen 2-Zylfnder-2-Takt-Motor von 236 cc verwendeten, montierten die Münchner den 245-ccl-Zylin der aus dem R25-Motorrad. Das Aggregat leistete 12 PS, genug, um das 360 kg leichte Gefährt auf eine Spitze von 85 km/h zu bringen. Dass man beinahe eine Minute brauchte, um dieses Tempo zu errei chen, war offenbar Nebensa che. Im Februar 1956 kam dann die stärkere 300-cc-Ver sion dazu. Insgesamt setzte BMW mehr als 160 000 Isettas ab. Das «Au tochen» war bedeutend besser als viele andere Kleinwagen. Natürlich hatte es die Firma leichter als die Konkurrenz, denn ein ausgebautes Vertre ternetz war vorhanden, und der Name BMW bürgte für einwandfreie Qualität. Auf un serem Foto scheinendie Türen des Wagens zu fehlen. Tat sächlich war nur eine einzige vorhanden. Die ganze Front des Wagens diente nämlich als Türe. Lenksäule und Lenkrad waren daran festmontiert, so dass man sie beim Öffnen ebenfalls wegklappte, was das Einsteigen sehr erleichterte. Da die Länge des Autos ...
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