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... Flieger und Polarforscher Richard E. Byrd André Citroën kennen gelernt. Zwei Jahre später begann er mit seinen Forschungen in der Antarktis. 1933 leitete er die zweite Expedition auf dem südlichsten Kontinent. Als Hauptstützpunkt diente wie bei der ersten das Camp «Klein- Amerika». André Citroën hatte Byrd dafür drei speziell für die Kälte präparierte Citroën-Kégresse C6 samt Ersatzeilen und der notwendigen technischen Unterstützung versprochen. Die Raupenfahrzeuge wurden Ende 1933 in nur drei Monaten unter enormem Zeitdruck gebaut, nach Australien verschifft und anschliessend in die Antarktis transportiert. Mit diesem «Geschenk» handelte André Citroën aber keinesfalls selbstlos: Er versprach sich vom Einsatz der Kégresse in den Eiswüsten einen beachtlichen Werbeeffekt. 1935 dankte Byrd in seinem Buch «Discovery» André Citroën für die grosszügige Unterstützung seiner Polarexpedition, indem er wiederholt und überschwänglich die überragenden technischen Leistungen der Autochenilles lobte. Admiral Byrd hatte auch allen Grund dazu, verdankte er ihrer Funktionstüchtigkeit doch seine Rettung in letzter Minute. Als er sich für Wetterbeobachtungen auf einem 440 km entfernten Aussenposten mit Heizgasen langsam vergiftet hatte, konnten ihn Citroën-Kégresse-Fahrzeuge trotz Minustemperaturen von 20 bis 70 Grad Celsius erreichen und in Sicherheit bringen. Bei dieser ...
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