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... Anhöhe zu liegen. Halten und die Anhöhe zu Fuss hinauf zu zwecklosen Passvisitationen. Mitunter stundenlanges Warten in glühender Sonnenhitze auf den Herrn Kommandanten. Endlich zur albanischen Militärgrenzstelle. Wieder zu Fuss hinauf auf die Anhöhe, wo wir die erste sprichwörtlich bekannte albanische Gastfreundschaft kennenlernen konnten. Dies allein brachte uns aber nicht weiter, denn mit unseren Papieren und Dokumenten wusste man nichts anzufangen. Erst auf eine telephonische Anfrage hin in Skutari kam die Weisung, uns weiterfahren zu lassen. Ob die Grenzstellen berechtigt sind, Wagen und Koffer von oben bis unten einer mehr als gründlichen Visitation zu unterziehen, sei dahingestellt. Mit der Aufnahme Albaniens in die A. I. A. C. R. werden ja wohl auch diese Plackereien aufhören und die einzig berechtigte Untersuchungsstelle das Militärund Zollamt in Skutari sein. Jedenfalls muss gefordert werden, dass auf derartigen Grenzstellen wenigstens ein Mann zu finden ist, der einer international anerkannten Sprache halbwegs mächtig ist. Dem Leser diene aber zur Beruhigung, dass diese furchtbare Grenzstrasse im vorigen Jahre einer gründlichen Reparatur unterzogen wurde und heute, nach Fertigstellung der Brücken, gut passierbar sein soll. Noch waren wir nicht ganz in Albanien, in dem Lande, das wir nur aus den Reiseschilderungen unseres ...
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