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... in der Bilanzpressekonferenz voll Stolz: „Die Stellgrößen unseres Ge schäfts, die wir direkt beeinflussen können, haben wir im Griff.“ Besonders die Perfor mance von Chrysler war für den Konzemlenker bemerkenswert. Zetsche stellte für 2003 ein operatives Ergebnis von zwei Milliarden Euro in Aussicht - eine Steigerung um 700 Millionen Euro. Mitte Mai dann der erste Warnschuss: Chrysler stoppte den Bau einer neuen Fa brik für die Pickup-Produktion im kanadi schen Windsor. Die Gründe: „Deutlich ver änderte wirtschaftliche Umfeldbedingun gen“, erklärte Zetsche. „Dies ist nicht die Zeit, neue Kapazitäten zu schaffen.“ Auf den Warnschuss folgte wenige Wo chen später der Schock. Für das zweite Quartal erwartete Zetsche plötzlich einen operativen Verlust von einer Milliarde Dollar. Und aus dem geplanten Gewinn für das Gesamtjahr von zwei Milliarden Dollar wurde über Nacht ein Verlust von 500 Mil lionen Dollar. Den Börsianern fehlten die Worte. Zum wiederholten Mal entpuppten sich Vorstandsprognosen binnen weniger Wochen als Luftnummem. Was ist in diesen Wochen passiert? Die Produktivität hat sich nicht dramatisch ver ändert. Zetsche im Flerbst 2002: „Gemes sen am Arbeitsaufwand pro Auto sind wir unter den großen Bewerbern die Unpro duktivsten.“ Die Strategie der Garantie- Programme hat offensichtlich nicht so ge griffen, wie es sich Zetsche und ...
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