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... m MAX NÖTZLI Aus unternehmerischer Sicht steht ein Verkauf von Aston Martin für die Ford Motor Company ganz bestimmt nicht zuoberst auf der Prioritätenliste. Für sie gilt es vorrangig, das USA-Geschäft wieder profitabel zu machen; der Erlös von möglicherweise rund einerMilliarde Dollar für die britische Manufaktur käme einem Tropfen auf den heissen Stein gleich und würde an der Situation von Ford nichts ändern Unterschiedliche Ziele Hingegen macht Bez’ Absicht, sich weitgehend vom Mutterhaus Ford abzunabeln - ohne jedoch die Nabelschnur ganzzu durchtrennen - durchaus Sinn. Denn so froh die Engländer waren, dass Ende der 80er- Jahre Ford einstieg und sie damit dem sicheren Bankrott entgingen, so sehr trifft es zu, dassdie unternehmerischen und strategischen Ziele des mit Millionenstückzahlen operierenden Weltuntemehmens komplett andere sind als die der Kleinfirma, die wenige tausend Autos pro Jahr (2006 wahrscheinlich 6900) ausschliesslich für eine sehr gut betuchteKlientel baut Bez betont denn auch, dass seine Sezessionsgelüste mit der gegenwärtigen Situation von Ford nicht das Geringste zu tun haben. Die ersten Gespräche seien schon vor längerer Zeit erfolgt, das Zusammentreffen sei rein zufällig, und deshalb gehe es um eine «Causa AstonMartin» und nicht um eine «Causa Ford» Kein Management-Buyout Aston Martin schwebt übrigens nicht etwa ein ...
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