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... in der Se kunde 20- bis 50mal. Wegen der hohen Um drehungszahlen und hohen spezifischen Leistung (PS/Ltr) sind z. B. Kerzen von Rennwagen-Mo toren viel stärkeren Wärmebelastungen (Kcal/cma) ausgesetzt als diejenigen gewöhnlicher Fahrzeuge. Bei einem bestimmten Motorbetriebszustand stellt sich an dem in dem Verbrennungsraum liegenden Teil der Kerze eine mittlere Temperatur ein (bei Laständerung in 10 bis 20 Sekunden). Steigt diese zu hoch an (über 8 50 °), so entstehen Glühzün dungen, bleibt sie zu niedrig (unter 500°), be steht die Gefahr, daß unter ungünstigen Verhält nissen (von Gemisch und Schmierung) die Kerze verschmutzt. Beides muß vermieden werden, wenn der Motor einwandfrei arbeiten soll. Zur leichteren Beurteilung der Zündkerze hin sichtlich dieses Gesichtspunktes hat Bosch den so genannten „W ä r m e w e r t" begrifflich festge legt. Es ist eine Vergleichsmeßzahl, die angibt, wann die Kerze (in einem bestimmten Prüfmotor) unter bestimmten Bedingungen Glühzündungen verursacht. Kerzen mit hohem Wärmewert haben eine kleine in den Verbrennungsraum ragende Ober fläche (kurze Elektroden und Steinfüße) und gut wärmeleitende Bauteile (z. B. Isolation hoher Wärmeleitfähigkeit und Mittelelektroden mit Kupferableitstück). Rennmotoren erfordern Kerzen mit sehr hohem Wärmewert; ihre Wärme aufneh mende Oberfläche ist besonders klein und ...
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