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... Teile dieser Ungeheuer der Luft sind ganz und gar aus Frauenhänden hervorgegangen. In dem'weitläufigen Schuppen, in dem mehrere Luftschiffe von ihren Küstenschutzfahrten ausruhen, sind Männer und Frauen eifrig dabei, einem der Riesen die Hülle zu flicken. Sie fordern zu einem merkwürdigen und zugleich sehr menschlichen Vergleich heraus, denn die aufgeblasenen Hüllen scheinen die wohlbeleibte Sattheit und die Menschlein die abgezehrte Unzufriedenheit zu verkörpern. Die Mädchen arbeiten in zweckmäßigen und ganz kleidsamen Kleiderschürzen, die Männer im dienstlichen Marineblau: und alle sind so in ihr Tun vertieft, daß sie augenscheinlich gar keine Neigung dazu verspüren, die Zeit zu vergeuden, während der sie die ihrem Vaterlande so hochwichtige Arbeit leisten können. Dieser gute Eindruck wurde durch die tüchtige Vorarbeiterin verstärkt, die mich in das andere Gebäude begleitete, in dem Frauen arbeiteten. „Nein, es gibt keinen Ärger", sagte sie, „alle sind so sehr bei der Sache! Wir übernehmen immer neue Arbeit, um Männer zu ersetzen, die andeiswo nötiger gebraucht werden. Und wir fühlen, daß wir im Luftschiffbau wirklich wichtige Dienste leisten. Das Bewußtsein, notwendig zu sein, — das ist das Geheimnis guter Arbeit!" In einem sehr geräumigen und luftigen Zimmer sah ich junge Mädchen auf der Nähmaschine schmale Säume nähen ...
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