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... fuhren zum Kreisgericht Potsdam und machten Dampf«, erinnert sich Hans-Dietmar Pape, heute in Dresden Geschäftsführer des ADAC Sachsen. Schon einen Monat lang hatte sich nichts gerührt seit der Gründung des »ADAC in der DDR« am 9. März 1990 am Berliner Müggelsee. Jetzt wurde es endlich Zeit für die Eintragungsurkunde, auf die alle warteten. Die Nachhilfeaktion von . Pape, bei der ihn Jürgen Schüttke (49) begleitete (heute Leiter der Geschäftsstelle in Potsdam), hatte Erfolg. Am 4. April 1990, einen Tag nach dem Besuch beim Kreisgericht, war die Urkunde plötzlich fertig. Damit war die »Vereinigung« nach DDR- Recht rechtsfähig. Im Potsdamer »Vereinigungsregister« erhielt der ADAC in der DDR die Nummer 2. Nur der Mieterverein war schneller gewesen. Dem freudigen Ereignis waren heftigste Aktivitäten vorausgegangen, unterstützt von der ADAC-Zentrale in München. Schon kurz nach dem Mauerfall am 9. November 1989 war Reinhard Zerner als Abgesandter des damaligen ADAC-Generalsekretariats zu ersten Sondierungsgesprächen in Potsdam. »Zuerst wollten wir eine Zusammenarbeit mit dem Verkehrskombinat Potsdam«, erinnert sich Zerner. Die waren sowieso schon seit 1988 Partner der ADAC-Pannenhilfe auf den Transitstrecken. »Doch dann erlaubte die Modrow-Regierung, Vereine wilde Zeit im Osten Vor fünf Jahren begann der »ADAC in ...
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