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... Stratos geschält haben, uns Neulinge keinen würdevollen Einstieg. Auch wenn kein sichtbarer Überrollkäfig zu überwinden ist (er ist voll ins Monocoque integriert und komplett von der Karosserie verdeckt), wird es zu einem unbeholfenen Erlebnis. Endlich in der Sitzschale des Beifahrers eingenistet, wird deutlich, wie hauteng Fahrer und Co-Pilot nebeneinander hockten. Wie Sandro uns schon zuvor erzählt hatte. »Der Stratos war körperlich sehr anstrengend zu fahren; selbst bei winterlichen Verhältnissen wurde es innen verdammt heiß, maximal zwischen 55 und 60 Grad.« Berücksichtigt man die damals noch weitaus längeren Distanzen bei WM-Rallyes, wären langstreckentaugliche Deos für die Piloten sicher eine Wohltat gewesen. Doch solche dummen Tagträume lösen sich im gleichen Moment auf, in dem der gleich hinter den Ohren sitzende V6 zum Leben erwacht. Sein viszeraler Schrei erfüllt die Kabine – und die ganze Welt um Dich herum. Avandero lässt das Biest zunächst im dritten Gang mit 1000 Touren daher cruisen, eine Aufgabe, die der Motor erstaunlich gelassen meistert. Im Vergleich zu Sandros Zeiten scheint er ein wenig alltagtauglicher geworden zu sein. »Das ist ein Maglioli-Motor«, erklärt er mit Hinweis auf den Vorbesitzer und nicht ohne Stolz. Galt Munari als der Fahrer, der aus fahrerischer Sicht das Beste aus einem Stratos herausholen konnte, stand Maglioli ...
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