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... wird immer lauter diskutiert. Die Bedenken liegen auf der Hand: Mehr und mehr Technik bedeutet bei Defekten eine langwierige Fehleranalyse. In der eigenen Werkstatt mal schnell eine Glühbirne austauschen zu können, ist längst Geschichte. Doch sind diese Bedenken zum Oldtimer von morgen auch berechtigt? Versicherer wie OCC sehen das aus einem anderen Blickwinkel. Denn: Dreht man die Uhr 30 Jahre zurück, stehen wir am Beginn der Ära der Einspritzmaschinen. Damals gab es einen riesigen Aufschrei in der Szene: Man fürchtete um die Wartbarkeit. Dennoch gibt es heute tolle Oldtimer aus dieser Zeit. So, wie wir uns heute die Frage nach vergänglicher Elektronik stellen, werden wir in 30 Jahren erneut Technik-Langlebigkeits-Diskussionen – wer weiss, zu welchen Themen – führen. Neuwagen überzeugen Fahrzeugkäufer heute mit beeindruckender Technik ebenso schnell, wie die Technik vermutlich wieder überholt sein wird. Ans Selbstreparieren braucht bei solchen Fahrzeugen niemand mehr zu denken, aber auch das Beauftragen einer Werkstatt könnte irgendwann problematisch werden. Es wächst die Sorge, ob Werkstätten in 30 Jahren noch in der Lage sein werden, auch den Kunden zu betreuen, dessen Fahrzeuge mit dann veralteter Technologie ausgestattet sind oder für die möglicherweise die Ersatzteilproduktion eingestellt wurde. Man kann im Bereich Technik aber auch viele neue ...
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