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... mitten im Lande. Und wir heute dürfen uns dank Unseren tapferen Heeres und seiner unvergleichlichen Führer daheim in Sicherheit wiegen. Und doch: Noch ist der Kampf nicht zu Ende. Allerdings, je länger der Krieg dauert, desto mehr verfliegt das Hirngespinnst unserer Feinde von einer Überwältigung Deutschlands in Nebel und Rauch. Ein Jahr ist seit jenem denkwürdigen 12. Dezember 1916 verflossen, da der deutsche Reichskanzler im Reichstagssaale erklärte: „Wir sind bereit, die Hand zum Frieden zu bieten, denn unsere Stärke macht uns nicht taub gegen unsere Verantwortung vor Gott, vor dem eigenen Volk und vor deir Menschen!" Unser ehrliches Friedensangebot von damals haben unsere Feinde mit Hohn und Spott zurückgewiesen, und das vorjährige Weihnachten brachte uns statt des Friedens die Gewißheit neuer schwerer Kämpfe. Zu Weihnachten 1917 sind wir ohne Zweifel dem Frieden näher denn je. Nicht nur, weil ja einmal ein Ende des Krieges kommen muß, nicht nur, weil wir in dem Augenblicke, da diese Zeilen geschrieben werden, im W*. ffittHWISK Mittagsmahl einer Kraftwagenkolonne beim Vormarsch auf Jakobstadt. (Phot. v. Jos. Theisen.) *} In vielen, besonders abgelegenen Orten kam die Kunde vom Westfälischen Frieden erst um die Weihnachtszeit an, obwohl er bereits im Oktober geschlossen war. ") Schmitthenner, Friede auf Erden. Zeichen der ...
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