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... Plätze gutgemacht. Das samstägliche Abschlusstraining wurde aller dings zu einer Show eines Mannes. Getreu dem Pflichtenheft eines Formel-1-Rennfahrers baute Seppi Siffert auf seine letzten Runden überhaupt, unterbot Stewarts Bestwert mit r37"64 zuerst nur um ein Hundertstel, dann aber mit 1'37"44 gleich ganz bedeutend und holte sich seit Mexiko 1968 erstmals wieder die Pole Position. Zum erstenmal seit längerer Zeit machte sich allgemein der vage Eindruck breit, dass es Stewart diesmal doch nicht so leicht haben würde. Und Emerson Fittipaldi, der mir noch am Sonntag morgen erklärte, «ich habe so das Gefühl, dass Siffert vorne auf und davon fahren wird», sollte recht behalten. Denn dem Schweizer gelang zur Über raschung etlicher Leute ein wunderbarer Start, worauf Seppi sofort leicht nach rechts zog, urn sich für alle Fälle auch vor Regazzoni abzu sichern, und so kam der weisse BRM mit der Nummer 14 als erster und auf der besten Linie in die erste Kurve, und damit war schon viel ent schieden. Für einmal lag Stewart nicht vorne, und für einmal schien sich nun endlich mal auch an der Spitze ein Rennen zu entwickeln. Während sich vorne das Quartett Siffert-Stewart-Regazzoni-Cevert rasch absetzte, fand dahinter Jacky Ickx überraschenderweise keinen Anschluss, wäh rend sich hinter dem zweiten Ferrari Schenken, Fittipaldi, Wisell, Hill, ...
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