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... überschattete die Festfreude: 14 Teilnehmer des Rennens waren von Passanten angezeigt worden, denn sie hatten gegen die im Kanton Waadt bestehende Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h verstossen. Wie der Korrespondent der «Suisse sportive» schrieb, wurde die Sache aber mit einem Besuch des Anwalts des ACS beim Präfekten von Nyon gütlich geregelt, da dieser den hohen Herrn offenbar von den positiven Seiten einer solchen Veranstaltung überzeugen konnte. Nach diesem ersten Rennen und dessen zweiter Aufl age am 8. Oktober 1902 wuchs die Begeisterung in motorsportlichen Kreisen. Weitere Rennen wurden organisiert: Der Kilometer- Lancé von Eaux-Mortes, das Bergrennen Cologny–Marchairuz, Sonloup–Gilly-Burtigny, am Col de la Faucille. Es folgten die ersten Rennen in der Deutschschweiz: die Endurance Weinfelden–Basel–Weinfelden (1906) und das Bergrennen Altstätten–Ruppertshöhe (1907). Konstante Durchführung Das Bergrennen nach St-Cergue wurde auch während des Ersten Weltkriegs weitergeführt. Bis zu 20 000 Zuschauer wa ren dabei, als die Helden des Motorradrennsportes jeweils den Berg hinaufdonnerten, Zentauren gleich, auf grossartig röhrenden, stampfenden, in den jeweiligen Werksfarben bunt lackierten Maschinen, in Lederhelme und Ledercorsetts eingewickelt, Rittern gleich. Darüber Pullover mit den gestick- Arthur Fegbli auf seinem edlen Renner: Honda RC 162. ...
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